durch die Straße von Gibraltar

Gestern Vormittag sind wir vom afrikanischen Kontinent in Ceuta aufgebrochen um mit der Santa Maria die Inselwelt der Azoren zu erreichen. Es war eine flotte Fahrt durch die Straße von Gibraltar. Achterlicher Wind und der dicht unter Land setzende Weststrom brachten uns schnell in die Bucht von Cadiz. Herrlicher Sonnenschein und die tolle Aussicht auf die marokkanische Küste ließen die ersten paar Stunden unserer fast 1000 sm langen Etappe schnell verfliegen. Nachdem Tanger an der Nordwestlichen Ecke Afrikas passiert war, verloren wir auch recht bald die Landsicht und den Handyempfang…

Wir sind zu fünft, Sonja, Kalus, Theo, Maik und ich, eine tolle Truppe von Seglern mit denen ich hier unterwegs bin, die meisten waren schon öfters mit mir auf Tour.

Die Bucht von Cadiz macht den Eindruck eines der am stärksten befahrenen Seegebiete der Welt zu sein. Selbst im englischen Kanal sieht man nicht so viele Schiffe und AIS Signale in Reichweite.

In der Nacht und heute Vormittag sind wir mit angezogener Handbremse unterwegs, schwacher Wind um die 10 Bft. lässt uns auf ein leckeres „Butter Chicken“ und zahlreiche Besucher fokussieren.

Zuerst kam ein kleiner Piepmatz in den Deckssalon geflogen der anscheinend eine Mitfahrgelegenheit nach Ponta Delgada sucht, danach besuchte uns eine Schule von sechs wirklich imposanten Grindwalen gefolgt von einem fliegenden Fisch.

Die Wetterprognose verspricht für die nächsten drei Tage einen schnellen Ritt über den Nordatlantik.

Maritime und liebe Grüße aus der Naviecke,
Andreas

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