Tag 2 bis 5 mit 7 Bft und Böen bis 40 Knoten

Wir sind auf der Zielgeraden…, noch 90 Meilen vor der Brust bevor wir heute Nacht auf der Azoreninsel Santa Maria eintreffen werden. Tag zwei bis fünf war mit Windstärken um die 7 Bft. und Böen von über 40 Knoten recht sportlich und bescherte uns eine flotte und doch auch nasse Fahrt auf der Ideallinie mit Tagesleitungen von mehr als 170 Meilen. Knapp 8 Knoten Durchschnittsgeschwindigkeit verlangten exzellente Leistungen vom gesamten Team und wurden mit Bravour absolviert.

Weitere Highlights des Törns…: Gurkensalat von Sonja, Bananenmilchshake von Maik, fliegender Fisch im Cockpit, surfende Schildkröte auf 5 Meter Welle…

Hochmotiviert und mit toller Stimmung haben wir Meile um Meile im Kielwasser gelassen und freuen uns nun auch aufs Ankommen auf der kleinsten und südöstlichsten der 9 Azoren Inseln.

Maritime und liebe Grüße aus der Navieecke,
Andreas

durch die Straße von Gibraltar

Gestern Vormittag sind wir vom afrikanischen Kontinent in Ceuta aufgebrochen um mit der Santa Maria die Inselwelt der Azoren zu erreichen. Es war eine flotte Fahrt durch die Straße von Gibraltar. Achterlicher Wind und der dicht unter Land setzende Weststrom brachten uns schnell in die Bucht von Cadiz. Herrlicher Sonnenschein und die tolle Aussicht auf die marokkanische Küste ließen die ersten paar Stunden unserer fast 1000 sm langen Etappe schnell verfliegen. Nachdem Tanger an der Nordwestlichen Ecke Afrikas passiert war, verloren wir auch recht bald die Landsicht und den Handyempfang…

Wir sind zu fünft, Sonja, Kalus, Theo, Maik und ich, eine tolle Truppe von Seglern mit denen ich hier unterwegs bin, die meisten waren schon öfters mit mir auf Tour.

Die Bucht von Cadiz macht den Eindruck eines der am stärksten befahrenen Seegebiete der Welt zu sein. Selbst im englischen Kanal sieht man nicht so viele Schiffe und AIS Signale in Reichweite.

In der Nacht und heute Vormittag sind wir mit angezogener Handbremse unterwegs, schwacher Wind um die 10 Bft. lässt uns auf ein leckeres „Butter Chicken“ und zahlreiche Besucher fokussieren.

Zuerst kam ein kleiner Piepmatz in den Deckssalon geflogen der anscheinend eine Mitfahrgelegenheit nach Ponta Delgada sucht, danach besuchte uns eine Schule von sechs wirklich imposanten Grindwalen gefolgt von einem fliegenden Fisch.

Die Wetterprognose verspricht für die nächsten drei Tage einen schnellen Ritt über den Nordatlantik.

Maritime und liebe Grüße aus der Naviecke,
Andreas

Santa Maria in Afrika…

Nach einer ziemlich schnellen Überfahrt von Madeira nach Rabat in Marokko haben wir nach 70 Stunden den afrikanischen Kontinent erreicht.

Nördliche Winde um die 30 Knoten verhalfen uns zu Geschwindigkeiten um die 8 Knoten über Grund.
Die gute Stimmung an Bord sowie erstklassige Steuerleistung der Mitsegler, auch in dunkler wellenreicher Nacht, machten die Reise zu einem phantastischen Erlebnis.
Aktuelle Position:


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Was kann es schöneres geben…

Nach 55 Stunden und 360 sm erreichen wir Quinta do Lorde auf Madeira.
Unsere Wettertaktik ging auf…, ein tolles Erlebnis die Leinen nach einer erlebnissreichen Überfahrt auf dieser wunderschönen Insel festzumachen!

Santa Cruz de Tenerife verließen wir bei NW Winden mit Kurs NE um mit einem ausgedehnten Halbkreis unser Ziel bei folgenden Winden aus West – Nord und Nordost ohne mühsames Kreuzen zu erreichen.

Aktuelle Position:


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